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Der Kölner Zweig
der Hessischen Familie Orth aus Marburg
Die Nachkommen von Johann Orth
( Erforscht von Olaf Vieweg e-mail: schilder.schwab@t-online.de
und mit seiner freundlichen Genehmigung hier veröffentlicht )
( Q. Nachrichten der Historischen Gesellschaft; Die Rolinxwerd und
ihr Verwandtenkreis )
Stand 28.09.2001
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( Eine schlüssige Numerierung fehlt noch )
Erste Generation
Johann ORTH der ältere, Bruder von Antonius ( Donges ) ORTH aus Marburg.Er bekam nach der Belagerung von Neuss, vom Kaiser Friedrich III v. Habsburg das Fährrecht für eine ganze Anzahl von Rheinfähren,
wodurch er zu großem Vermögen kam.
Hierüber kam es zwischen dem Papst ( er ergriff Partei des Kölner Erzbischofs ) und dem Kaiser.
Dieser Streit wurde zu Gunsten von Johann Orth entschieden.
Er war einer der reichsten Kölner Bürger seiner Zeit, er besaß sehr viel Grundbesitz in der Stadt, und den halben Kölner MarktVerheiratet war er mit Styna N.N.
Sein Kinder:Huprecht Orth
Johann Orth der Jüngere
Peter OrthJohann der ältere starb vor 13.03.1489
Huprecht ORTH Sohn von Johann Orth dem älterenEr wird am 19.03.1488, am 13.03.1489 und am 15.07.1492 genannt.Peter ORTH Sohn von Johann Orth dem ÄlterenVerheiratet war er mit Christina ( Stigina ) gestorben vor 1500
Über Kinder z.Z. nichts bekannt.
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Er wird 1490 genannt.Johann ORTH der Jüngere Sohn von Johann Orth dem ÄlterenÜber Kinder z.Z. nichts bekannt.
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genannt 17.07.1492, 23.06.1507Tochter:
Elisabeth Orth
Die Geschichte dieser Bilder
( Sie hingen vermutlich früher in St. Brigitten in Köln,
bis zu deren Abriss. Hier taten die Orth sich mit div. Stiftungen hervor
unter anderem ein Messgewand, bestickt mit Olivenzweigen, welches
vor dem Kriege noch vorhanden war.)
von Olaf Vieweg
Diese Bilder sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Stiftungen von Johann
Orth d. Jüngeren.
Meiner Meinung nach handelt es sich nicht um ein und die selbe Person
( auf den Stifterbildern steht nur Johann Ort ),
sondern um den bereits verstorbenen Vater Johann Orth d.Älteren
und dessen wohl 2. Ehefrau Gertrud
und um den Stifter selbst und dessen Ehefrau Elisabeth v. Brenich.
Johann Orth d. Ältere war durch Kaiserliches Privileg an zwei
der sechs Kölner Fährämter gekommen.
Dies brachte ihn in einen lebenslangen Gegensatz zur Stadt Köln,
und gipfelte in der Intervention des Papstes
zu Gunsten der Stadt. Zu Lebzeiten Johann d. Ä. Konnte der Kaiser
Friedrich III dessen Position und Rechte behaupten,
ab 1489 beginnt der Streit aber von neuem, nur werden in diesem Zusammenhang
nur noch die Brüder
Humbrecht und Johann d. J. erwähnt. In diese Zeit fällt ein
hohes Stiftungsaufkommen der Familie, dies könnte
aus Gründen der öffentlichen Meinung geschehen sein.
Zu anderen ist eine zweite Ehe für beide Johanns nicht urkundlich
belegt. Meines Erachtens nach, wäre bei zwei Bildern,
die in unmittelbarer Nähe zueinander stehen, bei gleichem männlichen
Stifter, der bereits verstorbenen Ehefrau ein Zeichen
ihres voran gegangenen Todes, z.B. eine Kinnbandage beigegeben worden.
Dies entfällt natürlich, wenn es sich um zwei verschiedene
Paare handelt. Auch die Tatsache das der junge Mann in der Reihenfolge
vor dem älteren dargestellt wurde, wird meines Erachtens durch
den bereits erfolgten Tod Johann d. Ä. erklärbar.
Trotz eines letztendlich fehlenden Beweises, nach Abwägung aller
Argumente, die die dafür und die die dagegen sprechen,
komme ich zu der Auffassung, daß es sich bei den Stifterfiguren
in den Bildern der Ursularlegende um den Sohn Johann Orth d. J.
und dessen Frau und um den bereits verstorbenen Vater Johann Orth d.
Ä. und der Stiefmutter des Stifters handelt.
( Heute befinden sich diese Bilder im Rheinischen Landesmuseum in Bonn )
Elisabeth ORTH Tochter von Johann Orth dem jüngerenZweite Generation Sie beerbte alle ihre beiden Kölner Onkels ( woraus zu schließen ist das die Kinderlos waren )
Sie war mehrmals verheiratet mindestens dreimal, blieb aber Kinderlos.
Ihre Ehemänner ware alle vermögend, ihr Vater ebenso auch ihre Onkels.Nach ihrem Tode 1546 erwirkt ein Kölner Rechtsanwalt ein Mandat auf ihr Erbe im Auftrag der marburger ORTH !!!
Als Familie Oberhaupt wird in den Prozessakten Heinrich ORTH Pastor in Lohra und seine Söhne Daniel und Johann genannt.
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